Holzböden
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Sie werden Generationen tragen.
Es würde den Rahmen unserer Internetseiten sprengen, wenn wir Ihnen über die unzähligen Möglichkeiten einen Holzfußboden zu gestalten einen allumfassenden Überblick geben wollten. Die Wirkung von unterschiedlichem Lichteinfall, den akustischen Eindruck, alles was den Tastsinn und den Geruch betrifft und den räumlichen Eindruck von verschiedenen Holzböden können wir hier bestenfalls beschreiben. Wir hoffen aber, dass wir Ihnen mit unseren Seiten bei der Suche nach dem passenden Holzboden helfen können.
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Dielen oder Parkett, Begriffe
DielenSchon vor unserer Zeitrechnung wurden in Tempeln Bretter als Boden verlegt. Das Wort Diele ist vermutlich aus dem indogermanischen tel »Fläche, Boden« (lateinisch tellus »Erdboden«) hervorgegangen. Die Diele ist der Inbegriff eines bretternen Bodens, z.B. Heudiele oder Diele anstelle von Flur. Alle massiven Fußbodenbretter oder -bohlen werden als Dielen bezeichnet. <
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| altes Tafelparkett im Versailler Muster |
In der Barockzeit wurde in Frankreich das Tafelparkett erfunden, jedes der mehrteiligen Parkettelemente war mit einem Rahmen eingefasst. Diese Elemente wurden als parquet bezeichnet. Parquet »kleiner abgegrenzter Raum oder Fläche« ist eine Verkleinerungsform von dem französischen parc »abgegrenzter Raum oder Fläche« (lateinisch parricus »eingeschlossener Raum, Gehege«). Unser Wort Parkett ist von diesem Parquet abgeleitet und bezeichnet nunmehr alle Holzfußböden, die mit einem oder mehreren geometrischen Mustern gegliedert sind.
Fertigparkett, Mehrschichtparkett
Schon in den 80er Jahren des 19ten Jahrhunderts wurden in Deutschland die ersten Parkettafeln mit einem dreischichtigen Aufbau patentiert, Mehrschichtparkett wurde aber auch schon vorher hergestellt. 1935 wurde von dem Schweden Gustav Kähr eine Lamellenplatte aus Holz zum Patent angemeldet. In den 40er Jahren wurden daran anknüpfend erste Lamellen-Fußboden-Konstruktionen und 1947 wurde ein entsprechendes 3-Schicht-Parkett in Schweden patentiert. Diese 3-Schicht-Parkettelemente waren schon bald auch mit werkseitig versiegelten Oberflächen erhältlich, sie wurden gewöhnlich Fertigparkett genannt.
Fertigparkett ist nach DIN 280, Teil 5 ein industriell hergestelltes, fertig oberflächenbehandeltes Fußbodenelement aus Holz oder einer Verbindung von Holz, Holzwerkstoffen und anderen Materialien und einer Vollholznutzschicht mit mindestens 2 mm Dicke. In der (übergeordneten) europäischen Normung (EN 13 489) wird Mehrschichtparkett standardisiert. Einziges Kriterium ist ein Parkettelementaufbau mit mindestens zwei Schichten. Die Oberflächenbehandlung ist unerheblich.
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| Fertigparkett, von oben: Junckers Schiffsbodenverband, Eiche massiv; Bergland Schiffsbodenverband Birne; Bergland Landhausdiele Esche; Adler Schiffsbodenverband Nussbaum; Berg & Berg 2-Stab-Diele Eiche |
Fertigparkett ist also fertig oberflächenbehandeltes Parkett, egal ob massiv oder mehrschichtig. Fußbodenelemente aus Holz oder anderen Materialien mit einer mindestens 2 mm dicken Vollholz Oberseite sind Mehrschichtparkett, die Oberfläche kann roh oder wohnfertig behandelt sein.
Generell kann ein Holzfußboden auf jedem ebenen, trockenen und festen Untergrund, auch auf einer Fußbodenheizung, verlegt werden; Parkett und Dielen ab 22 mm Stärke können auf Lagerhölzer genagelt oder geschraubt werden. Durch Auswahl von Holzart, deren Sortierung, Verlegemuster und -richtung, Dielen- oder Parkettart und die Oberflächenbehandlung können Holzböden an den Raum, die Ausstattung und die Nutzung bestmöglich angepasst werden.
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