Oberflächenbehandlung

Zunächst waren die Holzböden unbehandelt, sie wurden gelegentlich mit groben Bürsten, Seifenlauge und Sand gescheuert, oder es wurde Sand darauf gestreut, Reinigen bedeutete dann das Austauschen des Sandes. Wegen der vorwiegend unbefestigten Wege und Straßen waren aufwändige Behandlungen von Böden zwecklos. Die frühesten Formen einer Oberflächenbehandlung waren dann das Abreiben mit einer Speckschwarte und das Einreiben mit geschmolzenem Bienenwachs.

 
  »Les Raboteurs des Parquets«
von G. Caillebotte (1875)
Um das Holz besser vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, wurden schließlich einzelne Dielenböden auch mit pflanzlichen Ölen oder Ölfarben gestrichen. Mit Ölen konnte auch die Maserung und die Farbe betont werden. Im 19. Jahrhundert waren dann bereits unzählige »Mittel zum Verschönern der Fußböden« bekannt, neben der Anwendung von verschiedenen Bienenwachs-, Leinöl- und Schellackrezepten wurde auch Wasserglas für Holzfußböden empfohlen. Dennoch wurden Dielen damals meistens mit Leimgrund und farbigen Wachs- oder Ölfirnissen gestrichen und Parkett wurde überwiegend mit Bienenwachs behandelt oder mit Firniss gestrichen oder mit heißem Leinöl getränkt.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden in Amerika für die zahllosen Holzfußböden sogenannte Floor-Sealer (floor = Boden, sealer von lateinisch sigillum bzw. signum »Zeichen, Siegel«) entwickelt. Sie bestanden aus pflanzlichen Ölen mit speziellen Trocknungshilfsstoffen, mit diesen schnelltrocknenden, nicht filmbildenden floor-sealers konnten problemlos pflegeleichte Holzoberflächen erstellt werden.

Von dem amerikanischen Floor-Sealer wurde die Fachbezeichnung »Versiegelung« abgeleitet, neue Produkte wurden z.B. Öl-Kunstharz-Siegel anstatt Kunstharzlack genannt. Bemerkenswert ist dabei, dass jene Floor-Sealer nach der gegenwärtigen Definition eben keine Versiegelungen waren, sondern Fußbodenöl. In den 50er Jahren erfuhr das Parkettlegerhandwerk einen unerwarteten Aufschwung, bedingt durch das preisgünstige Mosaikparkett und die Verheißungen der neuen Versiegelungstechniken. Das nach seiner Herkunft oft Schweden-Siegel (oder Säurehärtendes-Siegel) genannte Formaldehydharz-Siegel aus dieser Zeit hat beispielsweise wegen seiner anhaltenden Formaldehydabspaltung und -abgabe an die Raumluft heute fast keine Bedeutung mehr.

Grundsätzlich hat die unkritische Verwendung vieler Kunststoffe in den vergangenen Jahren zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen und zu einer Gefährdung der Umwelt geführt, vom Gesetzgeber wurde deshalb schließlich die Gefahrstoffverordnung erlassen. Die jeweils für bestimmte Branchen und Anwendungen gültigen einzelnen Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) dieser Verordnung enthalten Auflagen für die Verwendung von Gefahrstoffen. Gemäß der Gefahrstoffverordnung muss immer geprüft werden, ob weniger gefährliche Stoffe erhältlich sind bzw. verwendet werden können. Die Verwendung von Gefahrstoffen wurde durch die Auflagen teurer, die Entwicklung und die gegenwärtige Verbreitung der wässrigen Versiegelungen wurde dadurch maßgeblich begünstigt.

Momentan wird eine Vielzahl von Mitteln oder Systemen für die Holzoberflächenbehandlung angeboten. Die chemische Zusammensetzung, das Eindringvermögen, die Handhabung, Glanz und Farbwirkung, die Beständigkeit gegen Abrieb, die Härtungszeit, die Umweltbelastung und der Preis ist jeweils unterschiedlich. Die Holzart, der gewünschte Raumeindruck, die Beanspruchung des Bodens und nicht zuletzt die Umweltverträglichkeit müssen bei der Entscheidung für eine bestimmte Oberflächenbehandlung berücksichtigt werden.

Das Heißeinbrennen von Wachs oder die Behandlung mit Paraffinölen ist nur bei Holzböden in der Industrie von Bedeutung, diese Böden sind dann außerordentlich reparaturfreundlich, müssen aber auch besonders gepflegt werden. Speckschwarten, Schellack, Wasserglas und Formaldehydharz sollen auf jeden Fall nicht mehr verwendet werden. Aber die Oberfläche von Parkett oder Dielen kann mit verschiedenen Versiegelungen, Imprägnierungen und mit Öl-/Öl-Wachs-Systemen behandelt werden.

Bei den Versiegelungen werden Grundsiegel, auf Basis von Nitrocellulose oder PVC, Polyurethan- oder DD-Siegel, Öl-Kunstharz-Siegel, als Alkyd-Urethan- oder Kunstharz-Alkydharz-Siegel, und Wasser-Siegel unterschieden. Abgesehen von dem Grundsiegel gilt für Imprägnierungen die gleiche Einteilung. Öl-/Öl-Wachs-Systeme unterscheiden sich im wesentlichen durch verschiedene Öle bzw. Wachse und die mögliche Beimengung von Harzen und Lösemitteln. Die unterschiedlichen Versiegelungen, Imprägnierungen, lösemittelfreien Öl-/Öl-Wachs-Systeme und lösemittelhaltigen Hartöl-Wachs-Systeme haben aber jeweils gemeinsame Eigenschaften, die nachfolgend aufgeführt werden.

 
»angefeuert«,
stark, mäßig, schwach
Versiegelungen
Versiegelungen bilden einen Film auf der Oberfläche, es wird eine Verschleißschicht erstellt. Je höher die Schichtstärke der Versiegelung ist, um so länger ist die Haltbarkeit. Parkettversiegelungen sind in den Glanzgraden glänzend, halbmatt/seidenglänzend und matt erhältlich. Wasser-Siegel bewirken kaum eine Veränderung der Holzfarbe, die Struktur und die Maserung des Holzes wird allenfalls abgeschwächt. Öl-Kunstharz-Siegel betonen die Struktur des Holzes, die Maserung wird »angefeuert«. Polyurethan-Siegel feuern die Maserung mäßig an. Versiegelungen werden in zwei bis vier (selten mehr) Schichten jeweils nach einem Zwischenschliff aufgetragen. (Bild bitte für Großansicht anklicken)

  • Ein versiegeltes Parkett kann nicht partiell (teilweise) wiederhergestellt werden. Schleif- und Versiegelungsansätze sind nicht vermeidbar und verbleiben sichtbar. Eine fachtechnisch einwandfreie Reparatur erfordert ein vollflächiges Überarbeiten der Holzoberfläche.
  • Abgesehen von dem Kunstharz-Alkydharz-Siegel, verkleben Versiegelungssysteme, insbesondere direkt aufgetragene Wasserlacksysteme, die Parkett- bzw. Dielenkanten. Wenn das Parkett im Winter schwindet und Teilflächen aus seitlich verklebten Elementen als Tafel schrumpfen, kann das zu unregelmäßigen Abrissfugen (die schwächer verklebten Kanten der Dielen oder Parkettelemente werden auseinander gerissen) und einem Aufwölben im Fugenbereich führen. Und das Aufbringen von Versiegelung oder Endbehandeln mit lösemittelhaltigen Produkten ist bei altem Parkett oder Dielen mit Problemen verbunden. Die Versiegelung kann eine Versteifung der Fugen bewirken. Dann kann das Parkett im Sommer nicht mehr ungehindert Quellen. Falls das Parkett an den Wänden rundum anliegt, wird es sich am Ende hochwölben.
  • Versiegelungen hemmen die antibakteriellen Eigenschaften von Holz. Wenn der Versiegelung nicht spezielle Chemikalien zugesetzt wurden, können sich Bakterien auf versiegelten Flächen ausbreiten.
  • Die klimaausgleichenden Eigenschaften des Holzfußbodens werden von einer Versiegelung stark vermindert.
  • Versiegelte Oberflächen fühlen sich beim Berühren nicht wie eine Holzoberfläche, sondern wie eine Kunststofffläche an.
  • Bei manchen Versiegelungen ist eine elektrostatische Aufladung möglich.
  • Alle Versiegelungen sind bei der Herstellung und Entsorgung umweltschädlich und gesundheitsbelastend. Versiegelungen auf Lösemittelbasis sind auch bei der Verarbeitung umweltschädlich und gesundheitsbelastend. Gemäß den TRGS 617 sollen Versiegelungen auf Lösemittelbasis möglichst nicht verwendet werden.

Imprägnierungen
Imprägnierungen sind nicht filmbildend. Dadurch bleibt bei stärker strukturierten Hölzern, wie z.B. Esche oder Eiche, der Vorteil erhalten, dass sie optisch nicht so kratzempfindlich sind wie geringer strukturierte Holzarten. Kratzer sind dann selbst im Gegenlicht kaum sichtbar, sie gehen in der Textur des Holzes unter. Der Unterschied zwischen einer Versiegelung und der nicht filmbildenden Imprägnierung wird von der eingesetzten Materialmenge bestimmt. Imprägnierte Oberflächen sind matt oder halbmatt/seidenglänzend. Imprägnierungen sind dünnflüssig und sollen in die Holzoberfläche eindringen. Sie verfestigen die Holzoberfläche und machen sie wiederstandsfähiger. Wasser-Imprägnierungen bewirken wenig Veränderung der Holzfarbe. Öl-Kunstharz-Systeme betonen die Struktur des Holzes, die Maserung wird angefeuert. Polyurethan-Imprägnierungen feuern die Maserung mäßig an. Alle mechanischen Belastungen müssen bei imprägnierten Parkettböden unmittelbar vom Holz aufgenommen werden. Imprägnierungen werden einfach aufgetragen, gegebenenfalls wird überschüssiges Material abgenommen.

  • Ein imprägnierter Holzboden kann nicht partiell (teilweise) wiederhergestellt werden. Überlappende Schichten verbleiben sichtbar. Eine fachtechnisch einwandfreie Reparatur erfordert ein vollflächiges Überarbeiten der Holzoberfläche.
  • Imprägnierungen haben ähnliche Kantenverklebungseigenschaften wie Versiegelungen. Wenn eine Kantenverleimung ausgeschlossen werden muss, können nur Kunstharz-Alkydharz-Imprägnierungen verwendet werden.
  • Imprägnierungen hemmen die antibakteriellen Eigenschaften von Holz. Wenn der Imprägnierung nicht spezielle Chemikalien zugesetzt wurden, können sich Bakterien auf imprägnierten Flächen ausbreiten.
  • Die klimaausgleichenden Eigenschaften des Holzfußbodens werden von einer Imprägnierung stark vermindert.
  • Imprägnierungen vermitteln das Gefühl, dass man beim Berühren direkt die natürliche Holzoberfläche spürt.
  • Alle Imprägnierungen sind bei der Herstellung und Entsorgung umweltschädlich und gesundheitsbelastend. Imprägnierungen auf Lösemittelbasis sind auch bei der Verarbeitung umweltschädlich und gesundheitsbelastend. Gemäß den TRGS 617 sollen Imprägnierungen auf Lösemittelbasis möglichst nicht verwendet werden.

Lösemittelfreie Öl-/Öl-Wachs-Systeme
Das Ölen und Wachsen ist die ursprünglichste Oberflächenbehandlungsmethode. Lösemittelfreie Öl-/Öl-Wachs-Systeme sind nicht filmbildend. Dadurch bleibt bei stärker strukturierten Hölzern, wie z.B. Esche oder Eiche, der Vorteil erhalten, dass sie optisch nicht so kratzempfindlich sind wie geringer strukturierte Holzarten. Kratzer sind dann selbst im Gegenlicht kaum sichtbar, sie gehen in der Textur des Holzes unter. Der Glanzgrad der Parkettoberfläche kann jederzeit nach Wachsauftrag durch polieren bestimmt werden.

Die Öle sind dünnflüssig oder werden erhitzt, damit sie in die Holzoberfläche eindringen. Die Moleküle der natürlichen Öle sind bedeutend kleiner als die Moleküle der Kunstharze und Kunststoffe, deswegen können sie ausgezeichnet in die Holzoberfläche eindringen. Sie verfestigen die Holzoberfläche und machen sie wiederstandsfähiger. Öl-/Öl-Wachs-Systeme betonen die Struktur des Holzes, die Maserung wird stark angefeuert. Alle mechanischen Belastungen müssen bei nicht filmbildend geölten Parkettböden unmittelbar vom Holz aufgenommen werden. Lösemittelfreie Öl-/Öl-Wachs-Systeme bestehen aus einem bis drei Aufträgen, die jeweils in das Holz eingearbeitet werden.

  • Lösemittelfrei geölte und gewachste Böden können leicht auch in Teilflächen repariert werden, ohne dass die Reparaturstelle sichtbar verbleibt. Durch Pflegen entsteht nach kurzer Zeit die gleiche Oberfläche wie auf der alten/bestehenden Fläche. Farbdifferenzen, die durch das Abziehen der obersten Holzschicht entstanden sind, gleichen sich nach einigen Wochen an.
  • Lösemittelfreies Öl oder Wachs härtet als dicke Schicht nicht aus. In Fugen ohne Lösemittel eingebrachtes Öl oder Wachs kann unter Umständen im Sommer von quellenden Dielen bzw. Parkettelementen aus den Fugen hochgepresst werden.
  • Nicht filmbildende Öle und Wachse hemmen die antibakteriellen Eigenschaften von Holz nicht.
  • Die klimaausgleichenden Eigenschaften des Holzfußbodens können durch die offenporige Oberfläche das Raumklima vorteilhaft beeinflussen.
  • Nicht filmbildende Öl-/Öl-Wachs-Systeme vermitteln das Gefühl, dass man beim Berühren direkt die natürliche Holzoberfläche spürt.
  • Öle und Wachse sind überwiegend auf der Basis natürlicher Rohstoffe hergestellt, sie sind geruchsneutral und enthalten keine oder nur minimale Mengen Lösungsmittel. Sie sind in der Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich.

Hartöl-Wachs-Systeme, lösemittelhaltig
Diese Öle enthalten Naturharze und Lösemittel (manche Wasser und nur wenige Anteile organische Lösemittel). Die Öl-Naturharz/Öl-Wachs-Systeme bilden einen Film auf der Oberfläche, es wird eine Verschleißschicht erstellt. Je höher die Schichtstärke ist, um so länger ist die Haltbarkeit. Hartöle werden mit den Glanzgraden glänzend oder halbmatt/seidenglänzend angeboten. Öl-Wachs-Systeme betonen die Struktur des Holzes, die Maserung wird stark "angefeuert". Hartöl-Wachs-Systeme bestehen aus zwei bis drei jeweils nach einem Zwischenschliff aufgebrachten Schichten.

  • Ein mit Hartöl und Wachs beschichtetes Parkett kann nicht partiell (teilweise) wiederhergestellt werden. Schleif- und Ölansätze sind nicht vermeidbar und verbleiben sichtbar. Eine fachtechnisch einwandfreie Reparatur erfordert ein vollflächiges Überarbeiten der Holzoberfläche.
  • Hartöl-Wachs-Systeme können die Parkett- bzw. Dielenkanten verkleben. Diese Kantenverklebungseigenschaften können zu Abrissfugen führen.
  • Hartöl-Wachs-Systeme hemmen die antibakteriellen Eigenschaften von Holz.
  • Die klimaausgleichenden Eigenschaften des Holzfußbodens werden von einem Hartöl-Wachs-System vermindert.
  • Hartöl-Wachs-Oberflächen fühlen sich beim Berühren nicht wie eine Holzoberfläche, sondern wie eine Kunststofffläche an.
  • Öle und Wachse sind überwiegend auf der Basis natürlicher Rohstoffe hergestellt, diese Öle und manche Wachssorten enthalten allerdings organische Lösungsmittel. Sie sind in der Herstellung und Entsorgung umweltfreundlich, aber organische Lösemittel sind bei der Verarbeitung gesundheitsbelastend. Lösemittelhaltige Öle und Wachse sollen auch gemäß Gefahrstoffverordnung möglichst nicht verwendet werden.

Fazit
Der Pflegeaufwand für alle verschiedenen Oberflächenbehandlungen ist, entgegen der weit verbreiteten Meinung auch für geölte und gewachste Flächen, praktisch gleich, denn keine Oberflächenbehandlung kann eine dauerhafte Feuchtigkeitssperre bilden. Durch das unvermeidliche Quellen und Schwinden des Holzes entstehen Haarrisse oder Fugen, und damit keine Feuchtigkeit und Schmutz in das Holz eindringen kann, müssen sie durch regelmäßige Behandlung mit Pflegemittel geschlossen werden.

 
 
Die unbehandelten Seitenkanten der Dielen oder der Parkettelemente müssen gegen eindringende Flüssigkeiten und Schmutz geschützt werden. Nur durch regelmäßige Pflege (je nach Beanspruchung einige Male/Jahr) werden während der Heizperiode geöffnete Fugen mit Pflegemittel ausgefüllt und das Holz geschützt. Sand und Schmutzpartikel schmirgeln außerdem durch das relativ weiche Pflegemittel schwächer, als auf einer harten Oberfläche. Im Zweifelsfall vergleichen Sie bitte die jeweiligen (verbindlichen) Pflegeanweisungen der Hersteller. Und der Reinigungsaufwand ist natürlich in erster Linie von der eingebrachten Menge Schmutz und eventuell auch von dem Glanzgrad der Oberfläche abhängig.

Die Abriebbeständigkeit von Wasser-Siegel und Polyurethan-Siegel ist besonders gut, aber ein versiegelter Holzboden kann nicht partiell erneuert werden, die Lebensdauer eines versiegelten Bodens ist daher erwiesenermaßen nicht länger. Und Hammerschläge oder Pfennigabsätze hinterlassen, unabhängig von der Oberflächenbehandlung, immer deutliche Eindrücke in einem Holzboden.

Eine Bewertung der möglichen Oberflächenbehandlungen sollte auch eine eventuelle Ausbesserung / Erneuerung und sinnliche, hygienische und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigen. Versiegelungen, Imprägnierungen und Hartöl-Systeme vermindern die Summe der guten Eigenschaften eines Holzbodens, derartig behandelte Böden müssen für Reparaturen vollflächig überarbeitet werden, die natürlichen antibakteriellen und klimaausgleichenden Eigenschaften von Holz werden stark beschränkt und die Oberflächen fühlen sich beim Berühren nicht mehr wie eine Holzoberfläche an. Ein versiegelter, Imprägnierter oder mit Hartöl behandelter Holzboden ist am Ende von ähnlicher Beschaffenheit wie ein holzfarbiger Kunststoffbodenbelag.

Eine mit lösemittelfreiem Öl und Wachs behandelte Oberfläche wirkt ausnehmend natürlich. Lösemittelfreies Öl und Wachs bilden keinen Film und heben die Struktur und die Maserung des Holzes hervor. Nicht filmbildende Öl-/Öl-Wachs-Systeme vermitteln das Gefühl, dass man beim Berühren direkt die natürliche Holzoberfläche spürt. Außerdem werden Lösemittelfreie Öl-Wachs-Systeme von vielen Parkettherstellern für die Verwendung in stark strapazierten öffentlichen Bereichen, z.B. Tanzböden(!) und Versammlungsräume empfohlen, denn bei regelmäßiger richtiger Pflege ist eine derartige Öl-Wachs-Oberfläche unübertroffen strapazierfähig.

Eine lösemittelfrei geölte und gewachste Oberfläche ist obendrein leicht, auch in Teilflächen, renovierbar. Für viele Allergiker und andere aufmerksame Menschen kommt allein ein Öl- oder Öl-Wachs-System in Frage, weil nur dessen Inhaltsstoffe umweltfreundlich, gesundheitlich unbedenklich und voll deklariert sind.

Überzeugen Sie sich in unserer Ausstellung von der Schönheit und der Wertbeständigkeit lösemittelfrei geölter und gewachster Holzböden!

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