Qualität

Die Wertigkeit oder die Qualität von Korkbodenbelägen ist von den verwendeten Rohstoffen, der Sorgfalt bei der Herstellung, der Dichte des Presskorks, der Maßhaltigkeit und dem eventuell aufgeleimten Furnier abhängig.

Die Rohdichte von Bodenbelagsplatten aus Presskork muss nach EN 12104 je nach Verwendungszweck min. 450 bis 550 kg/m³ betragen, sie müssen mindestens 4 mm dick sein. Unzureichende Qualität durch ein zu geringes Eigengewicht, nicht ausreichende Dicke oder schlechte Maßhaltigkeit ist leicht zu erkennen. Eine Kontrolle der Herstellerangaben oder der Nachweis eines bedenklichen Bindemittels ist dagegen nur schwer möglich.

Einige namhafte Hersteller von Kork-Bodenbelägen haben daher den deutschen Korkverband e.V. gegründet. Nach strengen Kriterien produzierte und vom eco-Umweltinstitut in Köln geprüfte Korkbodenbeläge können mit dem Kork-Logo des deutschen Korkverband e.V. ausgezeichnet werden. Der gesamte Produktionsprozess dieser Kork-Bodenbeläge ist dokumentiert und sie werden regelmäßig physikalisch und chemisch überprüft, damit hohe Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit gewährleistet sind.

Für Kork-Bodenbeläge wird auf der Grundlage einer Schadstoff-Analyse auch noch das Toxproof-Label des TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg vergeben, aber die Grenzwerte für Schadstoffe sind nicht so streng wie beim Kork-Logo und es muss nicht der gesamte Produktionsprozess dokumentiert werden. Nach unserer Ansicht sind die Anforderungen des Toxproof-Labels zu gering.

weiterlesen: Korkrinde [Seite 6 von 8]



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